Mehrere Brücken müssen angehoben werden, um den Kanal auch für mehrlagigen Containertransport befahrbar zu machen. Der Bund wird über 165 Millionen Euro für drei neue Schleusen und die dazwischen liegenden Streckenanpassungen an der DEK-Nordstrecke investieren. Die Projektpartner aus der Region – Landkreise, Kommunen und Gemeinden, die Industrie- und Handelskammern Osnabrück-Emsland und Ostfriesland und Papenburg sowie das Land Niedersachsen – unterstützen das Projekt finanziell und ermöglichen dadurch einen um Jahre vorgezogenen Projektbeginn. Ein leistungsfähiger Zugang für die Binnenschifffahrt ist insbesondere für die Industrie ein Standortfaktor von zunehmender Bedeutung. Der DEK stellt außerdem eine wichtige Hinterlandverbindung des Seehafens Emden an das transeuropäische Wasserstraßennetz dar. Das gesamte Güterverkehrsaufkommen auf der DEK-Nordstrecke und des Küstenkanals lag im Jahr 2004 bei rund 8,6 Millionen Gütertonnen, für das Jahr 2025 wird eine Steigerung des Verkehrsaufkommens um mehr als 25 Prozent prognostiziert.
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